Die Bewohner wurden um 9:00 Uhr wie gewöhnlich mit Musik geweckt
und Sonja wachte erstmals im orangenen Schlafzimmer auf. Ob
Morgenmuffel oder nicht, nach dem Motto "die Pflicht ruft"
versuchten alle den Morgen bestmöglich einzuleiten. Ein
gemeinsames Frühstück stärkt das Gruppengefühl, doch als
Beobachter bemerkte man deutlich, dass es in vielen Köpfen schon
mächtig arbeitete. Diese Gedanken gingen wohl dahin, wem man
denn nun eher sein Vertrauen schenken könnte und wen man doch
noch eher der imaginären Liste "Vorsicht" zuteilt. Auf Sonjas
Liste dürften wohl auch an diesem Morgen die Namen Eddy und
Christian stehen und es gäbe auch keinen wirklichen Grund, den
Namen Anna wo anders zu erwarten, denn bislang hatten Sonja und
Anna nichts miteinander zu tun.

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The secret of the Püppi-Case
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Vielleicht wäre es Sonja auch ganz recht gewesen, wenn das
erstmal so geblieben wäre, denn auch am zweiten Morgen im Big
Brother Haus, sollten ihre rhetorischen, zugegeben, vielleicht
gemischt mit leicht frechen Fähigkeiten in einem kleinen Streit,
gefragt sein. Anna hatte in einem Nebensatz "erfahren", dass
Sonja ziemlich viele Schminksachen dabei hatte (Sonja: joa...so
ziemlich alles" ) und sprang darauf an, dass sie doch mal
etwas rausrücken sollte. Sonja wusste aber nicht,
ob und was sie alles abgeben dürfte. Für Anna hörte sich das
wohl so an, als wollte Sonja grundsätzlich einfach nur nichts abgeben. Doch
Sonja stellte, klar dass dem nicht so sei - Kathrin machte keine
negative Erfahrung, sondern bekam aus Sonjas Beauty-Case wenig
später das, was sich ein frisch geschminktes Gesicht so
vorstellt :)
So weit so gut, ich hoffe ich kann noch folgen. Wieder am Tisch
legte Sonja zunächst die Worte zurecht, bevor sie noch etwas
klarstellen musste "und außerdem Anna, ich hab ihr immer gesagt, dass sie
was abhaben kann und wenn du das nicht wusstest..." Anna
unterbrach sie "Det wusst ick nich, dass du Schminke bei dir
hast", Sonja setzte aber nochmal nach "Natürlich! Für was lauf
ich denn mit 'ner Tasche rum..!?" Rummms.
Das rief mal wieder C & E auf den Plan, die sich im Hintergrund
kaputt lachten.
Zurück zum "Konflikt":
Sonja fühlte sich hier
verschaukelt.
Grundsätzlich ging es um Annas versteckten Vorwurf, Sonja würde nichts abgeben
wollen, ohne da zumindest mal das Gespräch zu suchen. Die
Bayerin wollte das jedenfalls nicht so stehen lassen und
fuhr die "Krallen aus".
(BB war das Thema wohl nicht wichtig genug, um da immer am Ball
zu bleiben und schaltete oft weg. Im Hinblick auf die nächsten
Wochen und den ersten Erfahrungswerten, die man so macht, zu was
sich z.B. solche Kleinigkeiten hochschaukeln können, finde ich das
nicht so uninteressant.)
"Nächstes mal stehe ich bei so was auf und gehe einfach weg!!"

Mit wem Sonja in
den ersten beiden Tagen sehr gut auskam, war Leon, mit dem sie
im Garten die Situation noch einmal aufgriff. Sie nervte es,
dass sie immer ihre Klappe aufmachen muss und es nicht schafft,
einfach mal wegzugehen. Doch sie sei eine, die immer Kontra
geben und sich verteidigen müsse. Auch war sie überrascht, wie
oft sie mittlerweile doch schon irgendwo angeeckt ist und
sich für ihren Geschmack schon zu oft mit jemandem in der Wolle
hatte. Darum versprach sie: "nächstes mal stehe ich auf und
setze mich einfach irgendwo hin"
(auch das sollte irgendwann mal Thema werden ;) )
Sowieso waren beide der Meinung, es würde alles schon so ein
bisschen "brodeln". Leon fand ein paar gute Worte und
beide stellten fest, dass sie froh sind, miteinander quatschen
zu können, schließlich begaben sich beide wieder zurück ins Haus
und Sonja dachte sich wohl nur "hoffentlich geht das nicht so
weiter"...
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Was ist eigentlich mit Basti ?
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Basti hielt sich in den ersten Stunden im Big Brother-Haus
relativ im Hintergrund. Er hatte seinen Spaß, haute einige coole
Sprüche raus, doch aus Streit hielt er sich weitestgehend raus.
Es standen also andere im Fokus, während er mit jedem
auszukommen schien. In dem Zusammenhang ist Sonjas Frage an
Basti "Bist du eher so ein ruhiger" im Nachhinein ganz witzig.
Jeder muss eben erstmal seinen Platz finden ;) Basti wurde
respektiert, gehörte aber nicht zur
Hau-Drauf-wenn-auch-nur-im-Spaß-Fraktion ala Eddy und Christian.
Diese, man muss es nunmal so sagen, mimten in den ersten Tagen
einfach nur die Clowns.
Auf Dauer MUSS das nervig sein.
Gegen Mittag unterhielten sich Leon, Basti und Sonja über alles
Mögliche, berufliche Situationen, ihre Ausbildung, alles über
was man halt so redet, wenn es nicht um Schminke oder
Betteneinteilungen geht. Basti machte dabei einen sehr
sympathischen, ruhigen aber auch nachdenklichen Eindruck und
Sonja hörte interessiert und gespannt zu. Auch in diesem
Gespräch konnte man sehr gut erkennen, wie sie sich, wenn es das
Thema erfordert, von der, ich sag jetzt mal übertrieben: "frechen Göre" zu einer verständisvollen,
einfühlsamen jungen Frau wird. Hört sich komisch an, aber es ist
eben eine Frage des Respekts und der Reife, bei einem ernsten
Thema, den ernsten Zuhörer zu bieten, auch wenn man gerade
vielleicht eher dazu aufgelegt ist, ein paar Faxen zu machen.
Wer das für selbstverständlich hält - selbstverständlich ist mal
gar nichts ;)

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Später an den
Süßigkeitengläsern
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Es wurde ja schon oft erwähnt, dass sich Sonja den Situationen
perfekt anpassen kann und auch sie mehrere Facetten hat. Tja und
wer nicht wusste, dass es sogar möglich ist, sich einem haufen
Süßigkeiten persönlich anzupassen, der kennt Sonja scheinbar
nicht ;)
Zuerst stellte Sonja fest, dass sie mit ihrem Gegenüber,
Christian, super auskommt, wenn er sich mal in einen lieben
Menschen verwandelt, der nicht "so blöde Fragen stellt" - so wie
jetzt. Aber auch hier blieben kleine Seitenhiebe auf den
Konflikt mit Anna nicht aus, dass Sonja einfach nichts teilen
möchte. Naja, bei fünf Gläsern, gefüllt mit Süßigkeiten,
schallte das Wort "Scherz" im Prinzip durch den ganzen Raum.

Auch Basti kam dazu und nach einigem Rumgealber zwischen den
Dreien, machten sich Basti und Sonja Freundschaftsarmbänder mit
Gummischlangen. Sonja fragte im Scherz was denn wäre, wenn sie
das nun "aus Versehen" aufessen würde und Basti meinte dazu,
dass man daran dann sehr gut sehen könnte, was sie von ihm hält.
Doch der witzige Einfall sollte nicht so ganz funktionieren,
denn die Bänder entpuppten sich als Spaßverderber und wollten
einfach nicht halten.
Auf Sonjas Sympathieliste sollte Basti spätestens ab diesem
Moment einen sicheren Platz haben. Bislang war sie ja auch alles
andere als überfüllt ;)
 
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Olli und Jeanny ziehen ein
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So langsam wurde es voll und die Nerven auf so engem Raum noch mehr Belastung
ausgesetzt. Olli betrat sehr selbstbewusst mit
einem "Wilma, ich bin zu Hause" das Haus und ließ deutlich den
Animateur in sich aufkommen, Jeanny stellte erstmal fest, dass
ihr keiner der Gentlemen mit ihren Koffern helfen wollte.
Stattdessen begrüßte sie ein nackter Basti im Badezimmer ;)
Zitat Jeannine : "Wisst ihr was, da war ein nackter Mann im
Badezimmer" :D
Während es also so langsam unüberschaulich wurde und das Haus einem
Dauerschnattern ausgesetzt war, zog sich Sonja nach dem
Abendessen in eine ruhigere Ecke zurück und beobachtete das
Geschehen aus der Distanz.

Doch sie sollte später wieder genug Energie für den Tagesendspurt haben
und nach einer Kabbelei mit Michael, nannte er sie "Püppi" und
damit war der Spitzname ausgesprochen und sollte sich dauerhaft
bei allen durchsetzen. Ganz im Gegenteil zu "Kalle", denn
Michael wollte zuvor genau wissen, wer denn nun "Kalle"
ist, er selbst meinte, Basti wäre Kalle und Christian meinte
gar, Sonja könnte auch Kalle sein. Doch die sah das nicht so und
lehnte
- nicht einmal dankend - ab ;)
Hmmm, Sonja als Kalle und Michael als Püppi ?? Nein! NEIN ! :)
 
Mit Christian und Eddy kam sie nun besser aus und blödelte
ordentlich mit. Was sie, wie sie ihm sagte, fast schon etwas
mies fand, denn am Tag zuvor, hatte sie noch beim Staten gesagt,
dass deren Sprüche nerven und "too much" wären. Aber
Sonja schien langsam "Fuß fassen" zu können.. apropos: Sonja
hatte nun die wahrscheinlich weißesten Socken der Welt, nachdem
diese ja doch einiges an BB-Schmutz in den ersten Tagen
aufgesaugt hatten und nun gewaschen waren - - Die Bewohner
waren ja nach wie vor kofferlos ... (Hey, ich bin Fan von
Kleinigkeiten, die kaum jemanden interessieren ;) )
Ihr
Mund verrät sie einfach zu oft ;)
Ansonsten
quartierte sich Basti am Abend neben Sonja ein, nachdem diese
ihn doch ziemlich deutlich darauf hingewiesen hatte, dass sie
schon ein Plätzchen für ihn frei hätte, nachdem Basti eigentlich
schon in einem der Betten gegenüber seinen Schlafplatz gefunden
hatte. Damit wurde Kathrin dann kurzerhand mal eben neben Eddy
quartiert. Sonja vermutete, dass sie da vielleicht auch lieber
liegen würde... Naja, aktuell war diese Annahme vielleicht gar
nicht so verkehrt und Hellsehen kann sie nicht ... naja .. bisschen
... ;)
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