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Die neue Melodie des Tages
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Während Sonja sich der Wochenaufgabe hingab wurde sie von "Mr.
Stimme" angesprochen. Denn nun folgte die neue Melodie, zu derem
Rhytmus sie in den nächsten 24 Std. alles was sie sagen möchte,
singen musste (kennen wir inzwischen ;).
Ganz witzig war zu beobachten, wie nach "Hallo Sonja", erstmal
Sonjas Blick reflexartig zum Mikro runter ging, ob da vielleicht
irgendetwas nicht stimmen könnte.
Die neue Melodie nach "Bruder Jakob" war nun "Hätt ich dich heut
erwartet (hätt ich Kuchen da)"
Leider kannte sie das Lied nicht und hatte daher nun wirklich GAR
keine Lust mehr "verbal" zu kommunizieren.
Sagen wir es mal
so: Sie KANN ihre Begeisterung gar nicht in Worte fassen,
Nach der alles andere als zufrieden stellenden Melodie für
Sonja, widmete sie sich dann wieder der Wochenaufgabe,
hauptsächlich schweigend.
Aber wenn es ums Essen geht, dann kann die gute Bayerin auch
kein Sing-Gebot stoppen um genau das zu bekommen, worauf sie
heute Appetit hatte:
Pizza, mit Thunfisch, Zwiebeln und ganz viel Käse. Also es gab
Songs in den Charts die ich echt schlechter fand :D
Sonja koordiniert auch nonverbal die Wochenaufgabe in perfekter
Manier. Das andere Bild zeigt
eine Kombination aus einem "Ich puste einen Luftballon auf" und
"Ich bin mächtig sauer" - Blick ;)
Kabbeleien mit
Basti gehörten mittlerweile auch schon zum Alltag und waren
immer gut für einige Stimmungs-Pushs.
Sonja massierte ihre Mitbewohner, so wie das
Gebot es vorgab, für 15 Minuten pro Bewohner. Das kann eine ganz
schön nervige Angelegenheit sein, zumal noch die Vorgabe nicht
richtig sprechen zu dürfen hinzukam. Für Verköstigung während
der Arbeit wurde aber gesorgt und so bekam Sonja ihr
Wunschessen: Pizza.
Ein Preis fürs Gebot erfüllen ? Sonja und Sheila unterhielten
sich, ob es eventuell eine Belohnung für das Bestehen eines
Gebotes geben könnte z.B. eine Masseuse in Sonjas Fall. Beide
waren sich einig, dass das auf jeden Fall cool wäre :) Leider
ging es aber nach wie vor nur um 500 €

Hamppffrrr, sie verbeißt sich förmlich in der Pizza und wäre sie
zäh wie Leder, würde sie sich wohl aus lauter Genervtheit mit
der Pizza über den Tisch schleifen lassen um ein bisschen Frust
abzubauen ;) Nein, aber Kalle hatte es hingegen wirklich gut, so
mein Eindruck.
Nach langer langer Zeit gab es mal wieder Matchalarm. Zu dem
Match sollten Sonja, Kathrin und Leon antreten.
Im Matchraum war ein riesiges Ventilatoren-Monster aufgebaut um
nicht zu sagen ein wirklich gigantisches, Respekt einflößendes
Wind-Monster,
welches die Aufgabe hatte die Blätter im Matchraum wild durch
den Raum zu pusten, während sich
Kathrin, Sonja und Leon, jeder für sich, auf die Suche nach
vergoldeten Ahorn-Blättern machen sollten. Vergoldete
Ahorn-Blätter wohhooo klingt wie im Märchen, ne !? ;)

Geschützt durch Brille, Anzug und Mundschutz stürzten sie sich
in den kurzen Kampf gegen die gewaltigen Kräfte dieses künstlich
erzeugten Sturmes.
Ihr werdet es wissen und wenn nicht, dann werdet Ihr es Euch
denken können:
wer die meisten Blätter innerhalb der vorgegebenen Zeit finden
würde und in einem kleinen, bereitstehenden Kasten in Sicherheit
bringen konnte, würde das Match gewinnen. Zudem hatte der Kasten
einen Deckel mit einem kleinen Schlitz durch den die Blätter
dann hineingestopft werden mussten.
Hier von Fingerspitzengefühl zu sprechen währe aufgrund der
groben Handschuhe sicherlich das falsche Wort - Also stopfen und
pfropfen.
Die Auflösung: Kathrin gewann das Match, sie hatte 12 Blätter
gerettet, Leon 10 und Sonja leider nur 9. Das Match war
ein Belohnungsmatch und die Belohnung war, dass Kathrin sich von
ihrem Gebot frei gespielt hatte. Sonja beschwerte sich nach dem
Match ein wenig, denn die Brille war undicht und so hatte so
bekam sie sehr viel Blätter-Zeugs (schreib ich jetzt einfach mal
so ;) in den Augen.
Nach der Verkündung des Ergebnisses war Sonja natürlich
enttäuscht, gratulierte der Siegerin Kathrin aber ganz
fair.
Aber nach dem Match ist vor dem Match ... oder so ähnlich ;)
doch Zufriedenheit sieht anders aus. Es ist einfach nur der
Wahnsinn wie viele Emotionen sich in einem einzigen Sonnja-Blick
widerspiegeln. Da muss man nichts schreiben, das sprach für sich
und auch damit trug sie letztlich bei, dass sie so authentisch
war in allem was sie tat und bewegte.
Die After-Match-Analyse
Nach dem Match zog sich die selbst ernannte "Bayern Fraktion"
(Sonja, Leon, Kathrin) zurück und quatschten das Match nochmals
durch.. Sonja hörte sehr interessiert zu, verständigte sich aber
eher mit Blicken und Gesten, wenn es sein musste, denn leider
lag ihr die neue Melodie wirklich nicht. Wenn sie so durch Haus
schlich und sich irgendwo dazu legte aber nichts sagen konnte,
sondern nur nicken oder blinzeln, wirkte sie wie eine Katze.
Also meistens lieb und verschmust aber wenn man sie reizt und
nervt, kann so eine auch durchaus die Krallen ausfahren und
diese wenn's ganz schlimm kommt sogar benutzen.
Zu Letzterem kam es dann aber doch nicht ganz, denn die Gebote
sollten bald für ALLE ein Ende haben.