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Woche 3 im Rückblick

(19.02. - 26.02.07)

Die überraschende Nominierungswoche und mit Sonja und Basti im Hofstaat
 

(klickt auf die Bilder um diese in einer größeren Version angezeigt zu bekommen oder haltet den Mauszeiger drüber um ggf.  einen kurzen Kommentar dazu zu lesen)


Tag 15, Dienstag (20.02.07)

Sonja und die neue Wochenaufgabe, Sheila, Steckis, die Überraschungen des Christians, die jungen Wilden, ein gaaaanz langer Tag
und die Sonja-Prinzipien

 

 


Am frühen Morgen - kein Kummer und sorgen - aber auch keine Steckis
 



Der Satz: "Bewohner, beginnt nun aktiv Euren Tag", war gerade in aller Munde, ein Tag begann nicht selten mit einem Blick auf die Couch und
da befanden sich ganz in der Früh auch Sonja und Sheila. Sie freuten sich bereits  auf die Lieferung, die an diesem


Tag bevorstand,
auch weil die extra-spärliche Zigaretten-Ration bereits bei Beiden komplett aufgebraucht war.

Und während man sich so vor sich hin langweilte, weil aber auch absolut gar nichts passierte, waren das schlechte Vorraussetzungen für das was da in dieser Woche auf die Bewohner zukommen sollte und ganz speziell an diesem Tag und dem *gähhhn* müden Tagesbeginn.

 


Stecki Verhandlungen - vor dem Gang ins Sprechzimmer geben die zwei Jüngsten noch mal eine schnelle
Wunsch-Bestellung dem Besteller mit auf den Weg:

Das lief ungefähr so ab:

Sheila "Wir wollen diese Schteckis, also diese Hülsen.... aber nur wenn da 15 Dinger mehr raus kommen...."
Sonja "Ja ginau!!"
Sheila: "die sind ja auch billiger..."
Sonja: "stimmt"
Sheila "oder na gut sagen wir 10!?..."
Sonja "Joa gut 10 mehr"
Sheila "...Ja...also mindestens 10 mehr, wenn da weniger rauskommen dann nicht..."
Sonja "Nein...."
Sheila "Also 10 für jeden.."
Sonja "Ja, für jeden....!"
Sheila "MINDESTENS, ja, das wollen wir gerne haben"
Sonja "JA, pro Person mindestens 10 mehr...!!"
Sheila: "JA"

und beide: --Grins--Grins--Kicher--Kicher--

Wenn ihr jetzt sagt, die haben ja Wünsche........dann schaut euch mal an, was Basti will:
"1 Paar Socken und McDonalds!!" (die ganze Kette?? .....)

Was die Socken anbelangt, die waren kein Problem....naja....aber auch erst im zweiten Anlauf.





Nachdem alle 12 dann ins BZ beordert wurden und dort auf einen Haufen hockten, versuchte Eddie seine Mitbewohner zu einer kleinen Trainings-,
Fitnesseinheit zu bringen und zeigte, was er in diesem Gebiet so drauf hatte. Es ging darum, die Wartezeit rumzukriegen und immer dann,
 ist die Püppi ja oftmals quirlig, unterhaltsam und un-be-rechen-bar....
Und das, liebe Leserinnen und Leser, ist auch gut so :-)
 
Sonjas Magenknurren war auch durch die Mikros unüberhörbar und so machte sie deutlich, sie hatte "Hungäääääär,  Hungääääääääär, Huuungäääär"
Nun gut... dies ist sind noch ein paar Bilder von den Übungen, sie lief auf Händen, versuchte sich an einem
Handstand-aus-dem-Sitzen da dies aber wahrscheinlich rein physisch unmöglich war, kam die Gute leider nicht über zwei Purzelbäume hinaus ... ;-)



Ob dies, gut gefrühstückt anders ausgesehen hätte, sei dahin gestellt, auf jeden Fall probierte sie alles Mögliche und turnte kreuz und quer durchs
braune Schlafzimmer.


Neue Wochenaufgabe - Schlafentzug
 


Als die 12 WG Insassen dann wieder in die Lounge gelassen wurden, befand sich auf dem Flatscreen eine digitale Zeitanzeige
20:00:00  und das bedeutete, es war an der Zeit für die neue Wochenaufgabe.

Die Bewohner schauten alle erstmal etwas skeptisch, was denn diese tolle Uhr auf dem Flatscreen zu bedeuten hatte...
Doch gegähnt wurde ganz sicher nicht bei der "legendären" Besprechung dazu.

Die neue Wochenaufgabe verlangte von den Bewohnern also Teamwork, taktische Überlegungen und vor allem
"möglichst lange wach zu bleiben."
Nur ganze 20 Stunden, durften die Bewohner in dieser Woche insgesamt schlafen und zwar alle zusammen nur 20 Stunden.
Das bedeutete, sobald ein Bewohner die Augen in der hier bevorstehenden Woche zumachen würde,
er müsste also noch nicht einmal wirklich schlafen, dösen mit geschlossenen Augen reicht auch, würde die Zeit runter ticken
und natürlich folglich auch für die gesamte Gruppe.

Also lag die Schwierigkeit auch dabei, gleichzeitig-lange wach zu bleiben und so gleichzeitig wie möglich die Augen zu schließen,
wenns ans Schlafen ging. Dabei kann man sich schon mal in die Wolle kriegen - aber das wäre natürlich das letzte, was BB wollen würde.............

Nicht wahr !? :-)



Somit war klar, dass eine gute Kommunikation untereinander sehr wichtig sein würde und möglichst für viel Action zu sorgen.
Na, das letzte klingt doch geradezu puppig, für Püppi aber natürlich verliert auch sie mal an Energie.

Aber der Reihe nach, wenn es in diesem Moment einen lauten Knall gegeben hat/ hätte, den nur die Bewohner hören -
weil, so stark sind die Mikros dann vielleicht doch nicht, dann war das Big Brother persönlich den es vom Stuhl gehauen hat,
 als Christian vorschlug, einfach auf die doofen 2500 € zu verzichten, die als Gewinn im Raum stehen und stattdessen nicht gegen das
menschliche Schlafbedürfnis anzukämpfen.

So sprach er in aller Seelenruhe als alle sich sicher waren das durchziehen zu wollen bzw. alle einigermaßen motiviert waren es versuchen zu wollen
und jeder seine Hand gehoben hatte, blieb die Hand des Christians unten und so sprach er: "Neeeeeee" in einer
Abgeklärtheit in die Runde, als würde er gerade einfach nur Mensch ärgere dich nicht spielen, aber gar keine richtige Lust dazu haben und während
die Mitspieler auf Emotionen warteten, weil er gerade zum zehnten Mal gekickt wurde, nur ein lasches...*gääähn* dabei rum kommen.....

Christian hatte eine interessante Theorie, die einfach zu lustig war um wirklich krumm genommen zu werden:
"Wir haben doch alle was wir wollten, wir können jetzt mal schlafen wann und wie wir wollen. Also lassen wir doch die 2500 Euro
und pennen uns lieber mal richtig aus." Denn die neuen Regeln zur Wochenaufgabe sahen auch vor, dass auch am Tag geschlafen werden dürfte,
nur käme es halt auf die 20 Std. an also spekulierte er unter diesen Gesichtspunkten das ja diese Woche über voll frech ausnutzen zu können.

Mal ganz ehrlich, hätte man sich nicht irgendwo auch gefreut, wenn Big Brother tatsächlich mal das als Bummerrang zurückbekommen hätte?
Einfach mal so mit dem Argument, weil die doch auch immer so auf ihre Regeln pochen!?!?

Nun, Christian war auf jeden Fall einer der Kandidaten, die es drauf hatten, Big Brother zu ärgern aber hier geht es ja um Sonja,
die nahm das ganze mit Humor, war aber eindeutig dafür, die Herausforderung anzunehmen:

"Ich bin dafür, dass wir es probieren, wir sind glaube ich alle dafür hier um besondere Situationen zu überstehen,
- wenn wirs schaffen ists gut, wenn nicht, dann ists auch nicht wild."

Einige hatten anfangs starke Bedenken, das durchhalten zu können, doch am Ende waren die überzeugenden Redner wie Eddie und Oli auch bei diesen  erfolgreich und so ging man die Sache dann schließlich doch an.

Big Brother sollte sich zu diesem Thema auch noch mal zu Wort melden und zu verstehen geben, dass eine Wochenaufgabe
nicht abgelehnt werden kann. Ich persönlich immer alles witzig, was Big Brother nicht absehen und die Kandidaten
mal ganz eigenwillige Sachen probieren.



Gespräch zwischen Christian und Sonja



Sonja und der nominierte Christian unterhielten sich über BB und was sie erwartet hatten, wie gesagt hätte Sonja mehr Action erwartet,
Christian meinte, er hätte die Bewerbung ausgefüllt und gar nicht nachgedacht - weg und fertig.
"Dann haben sie mich genommen, dacht ich okay. Aber jetzt frag ich mich, was ich hier eigentlich so richtig soll,"
beim Casting hätten sie ihn zwar gefragt, ob er nicht auch mal etwas wissen wolle, doch
"die hätten mir doch sowieso nicht erzählt, dass ich mich hier den ganzen Tag langweilige." Das fand Püppi seeeeehr lustig :-)

Auch war seine Kennenlernphase bereits abgeschlossen.
"Ich hab euch jetzt kennengelernt - super - reicht mir jetzt aber auch... weißt was ich mein...ich weiß jetzt wer du bist, fertig",
sagte Christian. Natürlich wäre Sonja nicht Sonja wenn sie da nicht mal kurz nachhaken würde ohne zu fragen: "und wer bin ich".
Das fragte sie trocken und bekam die Original Antwort mit Grinsen "ein kleines, liebes, nettes Mädchen aus Bayern."
Sonja veränderte ihren Blick, ihre Mimik die sie das ganze Gespräch über hatte kaum und schaute ihn einfach weiter an, genau wie bei
den anderen Sachen die er erzählt hatte. So als würde er immer noch reden und sie weiterhin aufmerksam zu hören.
Man konnte den Eindruck gewinnen als wolle sie ihm die Gelegenheit geben weiter zu sprechen nach dem Motto:
"da muss doch noch was kommen..das kann doch nicht alles sein wenn er sagt, er weiß wer ich bin"
So blieb eine echte Reaktion aber von ihr aus, kein "Häää!?", kein "Ja!", kein "vielleicht" und so bleibt alles weitere reine Spekulation.
Dann bewegte sich das Gespräch wieder in Richtung Privates und Berufsleben und so können wir auch diesen Part beenden.



Nach einer kollektiven Stärkung mit Sonni-Spaghettis ging es weiter im Tagesablauf.



Kleiner Scherz am Rande: NEIN Püppi NEIN - nicht die Augen schließen! Schnell, unternehmen Sie etwas, Fred Honk!!!


Die zwei jungen Wilden warten auf die Lieferung





Das Leben im Big Brother Haus hat seine eigenen Gesetze. Dafür 5 Euro ins Phrasenschwein.
Sonja und Sheila, die sich bald spielerisch mit Leon --die jungen Wilden-- nennen sollten, waren
hier nicht wild, sondern ungeduldig. So warteten sie auf die Lieferung und fanden es selber komisch
aber irgendwie auch wieder total witzig. Wie ihr seht.

Sie warteten.

und warteten....

und warteten....


und Sonja sprach

"Ey du da oben, schau uns nicht so blöd an" (Die Geste auch.... *g*)

... sie scherzte, lachte....die junge Wilde
... das stimmt uns doch alle, dann wieder ganz milde.... :-)



Dann ein Geräusch! Es klimperte, es schepperte, es rührte sich was......und dann... durften
sie alle die Lieferung aus der Schleuse holen -- ob der Stecki-Wunsch noch schnell in Erfüllung ging?
Nein!

Doch der Kühlschrank füllte sich, Zigaretten waren wieder da und der Tag konnte weiter aktiv in Angriff genommen werden.

 



Die Bewohner vertrieben sie sich über den Tag verteilt die Zeit zum Beispiel mit Spielen wie "Reise nach Jerusalem"
oder "Herzblatt". Das Herzblatt-Spiel war etwas für Sonja, die in der zweiten Runde übrigens auch passender weise
Basti als Herzblatt gegenüber stand. Doch Aufzeichnungen davon habe ich nicht und so bediene ich mich hier kurz
meiner grauen Zellen und sag einfach, dass es das Spiel gab.
Ansonsten zog sich der müde Tag also wie Kaugummi und ab und zu fielen bei einigen kurz die Augen zu, in denen BB
die Uhr gnadenlos Sekunde für Sekunde beim Augenschließen runter ticken ließ.

Na gut, wollen wir es nicht übertreiben: das hier würde z.B. nicht zählen (war aber sowieso auch VOR der Wochenaufgabe)



Im Garten lässts sichs besser warten - die drei jungen Wilden


 



 

Sonja, schnappte ihre Sonnenbrille und gesellte sich zu Sheila und Leon in den Garten.
Ach ja zur Erinnerung: Sie packte damals die Sonnenbrille ein, sollte sie im BB-Garten sein und mit ihr Kölscher Sonnenschein...

Nun gut, zum Thema,
dort überlegten sie noch mal, was ihnen nun bevorstand. Bereits vorher einigten sich nämlich alle,
an diesem Dienstag durchzumachen, denn bei 20 Std. Schlaf bis Sonntag, gilt es sich jede Minute gut
einzuteilen und zu planen.

Die gute Sonja fand es sehr schön, dass in Sheila auch eine weibliche Person da war, die wie sie,
im selben Alter ist, die auch mal gerne rumalbert, mit der sie also auch Spaß haben kann aber auch reden kann
und sie sich dabei immer so schön auf der selben Wellenlänge bewegen.
Das empfanden beide übrigens haargenau gleich.

Leon und Püppi unterhielten sich über ihre Zeiten aus der Animation und sehr bald
tanzten Sonja und Leon jeweils ihre Version, wie sie sie in Erinnerung hatten, vom Tanz der Vampire (glaube ich) und davon habe
ich noch paar Bilder:

 



Die Drei kamen auch auf die neue Wochenaufgabe und die Diskussion zurück.
Sonja erzählte, dass sie natürlich auch lieber schlafen würde aber und das auch bei allen verständlich ist aber
 

"ich habe immer gesagt, ich mach das hier um an meine Grenzen zu gehen, ich will hier schauen wie ich in
Extremsituationen reagiere und Erfahrungen fürs Leben sammeln und wenn ich da jetzt sagen würde das mach ich nicht,
dann würde ich mich ja selbst belügen."
(ein Fall für die Zitat-Box)



Wie besser, als mit diesem Zitat könnte man diesen Rückblick des 20.2. ausklingen lassen?
Da Big Brother 7 zu Zeiten dieses Berichtes längst vorbei ist und man sie in der Live-Situation erst noch
kennenlernen musste und wie viel Ehrlichkeit in ihren Worten immer steckte, so kann man aber hier und heute,
wo man das ganze ohne Emotionen, mit Abstand und dem Blick aufs Gesamte betrachten kann,
bei einem ganz sicher sein und das ist auch keine Frage der Meinung oder Ansichtssache, das ist nicht
wegzudiskutierender Fakt:

Sonja war zu jedem Zeitpunkt und war dieser noch so extrem zu 100% einfach Sonja, die so wie sie

ist nach bestem Wissen und Gewissen, handelte.
Andernfalls würde sie sich selbst gegenüber nicht ehrlich vorkommen, denn das ist ihre tief verinnerlichte Einstellung
in allen Lebenslagen. Deswegen war sie auch bei BB so natürlich und deswegen hatten wir zudem alle an ihrem Auftritt
und ihr als Person, so viel Spaß.

Alles was sie sagt, wenn es kein Scherz ist, entspricht auch zu diesem Stand ihrer eindeutigen, ehrlichen Meinung
und wie sie die Situationen aus ihrer Sicht eben bewerten kann.
Ändert sie diese irgendwann, dann begründet sie das, doch sie hat sich selbst und auch den Zuschauern nie
etwas vorgespielt und ein ehrliches Bild abgegeben. Was damit der Einzelne angefangen hat, war jedem selber
überlassen. So darf sie im Nachhinein immer sehr stolz und zufrieden mit sich selbst in den Spiegel schauen,
was sie ja gerne tut ... und mit Recht, denn das Spiegelbild zeigt nebenbei gesagt, auch nicht "nur" eine hübsche Bayerin
sondern zusätzlich auch mit jedem Blick einen ehrlichen, freundlichen und intelligenten Menschen mit Charakter.

 




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