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Woche 3 im Rückblick

(19.02. - 26.02.07)

Die überraschende Nominierungswoche, mit Sonja und Basti im Hofstaat und mit der Schlafentzugswochenaufgabe

 

(klickt auf die Bilder um diese in einer größeren Version angezeigt zu bekommen oder haltet den Mauszeiger drüber um ggf.  einen kurzen Kommentar dazu zu lesen)



Tag 17, Mittwoch (21.02.07)

(Ausnahmsweise im Schnelldurchgang weil von dieser Woche nicht so viel Material vorhanden ist)
 


 


Müdigkeit und Missverständnisse
 



Wie es in den Planungen vorgesehen war, so wurde es auch durchgezogen.
Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde komplett durchgemacht und am Mittwoch Abend um kurz vor 21 Uhr, war gerade einmal eine Stunde aufgebraucht worden. So standen immer noch rund 19 Stunden Schlafenszeit für Sonja & Co. für den Rest der Woche bevor.

Auch in dieser Diskussion hier drehte sich alles ums Nicht-Schlafen und wie das Ziel erreicht werden könnte.
Doch neben den Planungen für diese doch recht unspektakuläre Aufgabe, hatte das alles noch einen wesentlichen Nebeneffekt, denn das Marathon-Wachbleiben schlug natürlich auch aufs Gemüt, alle waren genervter, sensibler, es wurde mehr auf die Goldwaage gelegt und so hatte das alles auch Missverständnisse zur Folge.

Auch Sonja und Basti versuchten ein solches aus der Welt zu schaffen  (Sonja: "Mir doch egal, wo du schläfst" was sich krasser anhörte, als es eigentlich gemeint war und so im Zuge der Planungen zur Wochenaufgabe fiel. Basti wollte eventuell woanders schlafen um sie beim wenigen Schlaf nicht zu wecken) Der erste Versuch am späteren Abend, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen, schlug vorübergehend fehl. Dazu waren beide Seiten noch a bissal zu weit voneinander entfernt, doch mit ein bisschen mehr Zeit, findet der beidseitige Wille ganz bestimmt auch seinen Weg.

Das Missverständnis, welches für größere Irritationen sorgte störte die Stimmung an diesem Tag zwischen den beiden Lieben zwar doch sehr stark, doch im Nachhinein können sie  all diesen Streitigkeiten, die es hin und wieder mal gab, auch sicherlich etwas positives abgewinnen.

Der große Unterschied ist einfach der, dass es bei Sonja und Basti  zwar auch mal kleinere Streits dieser Art gab, die aber einfach dazu gehören. Bei den Beiden erkannte man immer das Ziel, so schnell und gut wie möglich wieder auf einen Nenner zurückfinden zu wollen und so lernt
man sich dann womöglich im Nachhinein noch besser und intensiver kennen, denn es war ja auch gerade erst Tag 17. Die Kennenlern-Phase lief noch in vollen Zügen.  Andere Beispiele sind halt die Art von Streitigkeiten zwischen zwei Personen, die dann zu einem Bruch führen und wo eine Klärung mehr oder weniger egal erscheint, weil man es genau so gut dabei belassen kann... Das war bei Sonja und Basti hingegen nie der Fall.


Der Poolspaziergang
 

 

 

Ein sehr beliebtes Mittel, um mal auf andere Gedanken zu kommen und in aller Ruhe ausspannen zu können ist ein Spaziergang oder wie wäre es möglicherweise sogar mit einer Wanderung in den Bergen !?  :-)

Hat man die nicht vor der Tür, ist ein spätabendlicher Sommerspaziergang durchs Dorf, in abgekühlter nächtlicher Atmosphäre bei Jung und Alt immer sehr beliebt. Wenn man sich aber auf BB eingelassen hat, wie Sonja, dann erweisen sich diese Optionen leider als undenkbar, denn sie ist darauf angewiesen, mit den wenigen Quadratmetern die ihr und ihren Mitbewohnern zur Verfügung stehen, auszukommen. Ein schöner Ausflug in die Berge so zwischendurch mal mit Basti - hach ja, da wäre sie wohl vor Freude an die Decke gesprungen, wenn das so am 100sten Tag einfach mal möglich gewesen wäre. Doch....dem war nicht so....
 
Aber was bleibt denn dann? Na klar....

Der "legendäre" BB7-Poolspaziergang!!


Dazu braucht man folgendes:
- einen Pool (logisch, vorzüglich im Freien)
- mindestens eine Person, die um DAS Pool herumspaziert
- bevorzugt zwei Personen mit passendem Gesprächsthema
- ganz viele Kameras und Mikros die natürlich dabei sind

So viel zur Theorie.

Die Praxis sah so aus:


Anna und Sonja um-rund-wanderten den Pool gekonnten Schrittes und unterhielten sich dabei über Situationen die im Haus zur Zeit passierten und eben über gegenseitige Ansichten und Meinungen, die aber eben im Auge des Betrachters liegen. Die Stimmung war ob der kollektiven Übermüdung sehr gereizt, deswegen verstand Sonja auch nicht, warum gerade da so viel auf die Goldwaage gelegt werden muss. Es können doch, wenn man so übermüdet ist, einfach auch mal Sachen rausrutschen, die sowieso nie im Leben so krass gemeint waren, wie sie sich vielleicht anhören könnten.

Anna beneidete Sonja zudem ein wenig um einige Vorzüge, den sie aus ihrer Sicht mit dem Status der "kleinen, lieben, süßen" genießen würde und zwar im Umgang mit den Mitbewohnern sowie im BB-Alltag. Eine Meinung, die Sonja so zu Recht nicht teilen wollte. Würde nämlich der gesellschaftliche Umgang nicht stimmen, würde das alleine schließlich auch nichts bringen - da machte es sich Anna meiner Meinung nach etwas sehr einfach.

Doch sehr bald wurde klar, dass die Berlinerin dies im Vergleich mit sich sah. Auch mal so ein klein Wenig umschwärmt zu werden und hier und da mal zu knuddeln, dagegen hätte Anna auch nichts. Für sie sei das alles viel komplizierter und schwieriger. Sonja verstand "teilweise", verwies aber auf die "zweiseitige Medaille", dass alles immer seine Vor- und Nachteile hätte. Zu ihr kämen die Leute dort eher wenn sie Spaß haben wollen und weniger um ein ernsthaftes Gespräch zu suchen, was bei Anna wiederum eher der Fall wäre.  
 


Die Themenecke
 




Vor Sonja, für die es wohl nicht viel nervigeres gab als, als "junge 20-jährige die gewisse Situationen noch nicht beurteilen könne" abgestempelt zu werden, stand ganz passend wirklich noch ein langer "Marsch" bevor, um letztendlich das Gegenteil beweisen zu können und wie weit ihre Talente reichen und wie sie ihre Lebenserfahrung (Zitat Big Brother: Sonja überrascht wieder einmal mit großer Lebenserfahrung) und ihre Situationsbeurteilung einbringen können würde.

Doch um auf Vor- und Nachteile zurück zu kommen, es war in der Tat nicht alles so rosig:
der Fokus auf sie war von Anfang an enorm groß, Vorurteile stachen hervor, Kritiker schossen missgünstig oftmals mit großer Klappe übers Ziel hinaus und suchten nach Fehlern. Ich als Zuschauer konnte mich erinnern, dass ich eine Finalteilnahme Sonjas,
sollte es so weiterlaufen, für so gut wie ausgeschlossen hielt.
- SOLLTE -

 Doch was ganz selten erwähnt wurde, wie viel purer Wille eigentlich auch in ihr steckte, wenn sie ein Ziel, und sei es auch nur ein Etappenziel, erreichen wollte, würde sie sowohl in Matches als auch im Leben bei BB, alles bis aufs Letzte aus sich herausholen, was irgendwo möglich ist
- Etappenziel um Etappenziel, Match für Match, Puzzlestück für Puzzlestück würde noch klar werden,
wo ein Sonja-Wille ist da würde auch immer ein Weg sein, den sie gewissenhaft und ehrlich weiterverfolgte.

Sollte sie  tatsächlich hier und da einen kleinen Vorteil im Haus gehabt haben, dann  sehe ich den eher damit verbunden, dass sie auch mit ihrer fröhlichen, teils verspielten, sympathischen Art und ihrem Naturell für gute Laune sorgen konnte und so etwas stärkt einfach auch die Gemeinschaft..
Das wird teilweise unterschätzt oder übersehen, die Stimmung hoch zu halten, gehört aber zum Wichtigsten überhaupt,
wenn man schon möglicherweise 5 Monate lang "eingesperrt" ist.

Warten wir ab, wie das alles weitergeht.





"Ich muss gehen, sonst schlaf ich ein"



Der Sonja-Wachbleib-Hebel-Verrenk-Griff ??? ;-)



Tagesausklang
 




UND JETZT ALLE: WIIIIIIR WO-LLEN - HÜPFEN - HÜPFEN - HÜPFEN ...... naja gut, dann nicht, man kanns ja mal versuchen.... :-)



Die letzten Kräfte wurden mobilisiert um die Augen irgendwie offen zu behalten und wenn wir mal schauen:
alle waren müde, alle wollten schlafen, alle redeten nur noch um nicht einzuschlafen, das KANN nur zu belanglosen Gesprächen führen und so war es auch.

Schlecht nur, wenn es ausgerechnet die Statements waren, die noch zwischen Sonja und dem herbeigesehnten "Betti gehen" lagen und
wie es mal wieder so kommen musste, zog sich auch diese Wartezeit noch laaaaange hin, bei 12 Bewohnern kein Wunder.

Püppi fand den Tag insgesamt "superdoof", der Streit mit Basti schlug natürlich aufs Gemüt.
Doch nach ein paar Stunden Schlaf, würde am nächsten Tag, in neuer alter Frische,
die Welt schon wieder anders aussehen....

BEEEEEESTIMMT :-)


Zum Schluss noch ein Sonja-Zitat:
"Ich will jetzt endlich ins Bett, ich bin so müde ... ich krieg schon ganz komische Augen...."



(aus dem Mai: DAS ..... sind komische Augen - und ein lustiger Strumpf.
Erinnert mich an Fu, den lustigen Strumpfhund aus der 1. Klasse *g* SERVUS :-)

 






Hierzu ein paar Worte:

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