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Müdigkeit und
Missverständnisse
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Wie es in den Planungen vorgesehen war, so wurde es auch
durchgezogen.
Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde komplett durchgemacht
und am Mittwoch Abend um kurz vor 21 Uhr, war gerade einmal eine
Stunde aufgebraucht worden. So standen immer noch rund 19 Stunden
Schlafenszeit für Sonja & Co. für den Rest der Woche bevor.
Auch in dieser Diskussion hier drehte sich alles ums
Nicht-Schlafen und wie das Ziel erreicht werden könnte.
Doch neben den Planungen für diese doch recht unspektakuläre
Aufgabe, hatte das alles noch einen wesentlichen Nebeneffekt, denn
das Marathon-Wachbleiben schlug natürlich auch aufs Gemüt, alle
waren genervter, sensibler, es wurde mehr auf die Goldwaage gelegt
und so hatte das alles auch Missverständnisse zur Folge.

Auch Sonja und Basti versuchten ein solches aus der Welt zu
schaffen (Sonja: "Mir doch egal, wo du schläfst"
was sich krasser anhörte, als es eigentlich gemeint war und so im
Zuge der Planungen zur Wochenaufgabe fiel. Basti wollte eventuell
woanders schlafen um sie beim wenigen Schlaf nicht zu wecken) Der
erste Versuch am späteren Abend, wieder auf einen grünen Zweig
zu kommen, schlug vorübergehend
fehl. Dazu waren beide Seiten noch a bissal zu weit voneinander
entfernt, doch mit ein bisschen mehr Zeit, findet der beidseitige
Wille ganz bestimmt auch seinen Weg.
Das Missverständnis, welches für größere Irritationen sorgte
störte die Stimmung an diesem Tag zwischen den beiden Lieben zwar
doch sehr stark, doch im Nachhinein können sie all diesen
Streitigkeiten, die es hin und wieder mal gab, auch sicherlich
etwas positives abgewinnen.
Der große Unterschied ist einfach der, dass es bei Sonja und
Basti zwar auch mal kleinere Streits dieser Art gab, die
aber einfach dazu gehören. Bei den Beiden erkannte man immer das
Ziel, so schnell und gut wie möglich wieder auf einen Nenner zurückfinden
zu wollen und so lernt
man sich dann womöglich im Nachhinein noch besser und intensiver
kennen, denn es war ja auch gerade erst Tag 17. Die
Kennenlern-Phase lief noch in vollen Zügen. Andere
Beispiele sind halt die Art von Streitigkeiten zwischen zwei
Personen, die dann zu einem Bruch führen und wo eine Klärung
mehr oder weniger egal erscheint, weil man es genau so gut dabei
belassen kann... Das war bei Sonja und Basti hingegen nie der
Fall.


Ein sehr beliebtes Mittel, um mal auf andere Gedanken zu kommen
und in aller Ruhe ausspannen zu können ist ein Spaziergang oder
wie wäre es möglicherweise sogar mit einer Wanderung in den
Bergen !? :-)
Hat man die nicht vor der Tür, ist ein spätabendlicher
Sommerspaziergang durchs Dorf, in abgekühlter nächtlicher
Atmosphäre bei Jung und Alt immer sehr beliebt. Wenn man sich
aber auf BB eingelassen hat, wie Sonja, dann erweisen sich diese
Optionen leider als undenkbar, denn sie ist darauf angewiesen, mit
den wenigen Quadratmetern die ihr und ihren Mitbewohnern zur Verfügung
stehen, auszukommen. Ein schöner Ausflug in die Berge so
zwischendurch mal mit Basti - hach ja, da wäre sie wohl vor
Freude an die Decke gesprungen, wenn das so am 100sten Tag einfach
mal möglich gewesen wäre. Doch....dem war nicht so....

Aber was bleibt denn dann? Na klar....
Der "legendäre"
BB7-Poolspaziergang!!

Dazu braucht man folgendes:
- einen Pool (logisch, vorzüglich im Freien)
- mindestens eine Person, die um DAS Pool herumspaziert
- bevorzugt zwei Personen mit passendem Gesprächsthema
- ganz viele Kameras und Mikros die natürlich dabei sind
So viel zur Theorie.
Die Praxis sah so aus:
Anna und Sonja um-rund-wanderten den Pool gekonnten Schrittes und
unterhielten sich dabei über Situationen die im Haus zur Zeit
passierten und eben über gegenseitige Ansichten und Meinungen,
die aber eben im Auge des Betrachters liegen. Die Stimmung war ob
der kollektiven Übermüdung sehr gereizt, deswegen verstand Sonja
auch nicht, warum gerade da so viel auf die Goldwaage gelegt
werden muss. Es können doch, wenn man so übermüdet ist, einfach
auch mal Sachen rausrutschen, die sowieso nie im Leben so krass
gemeint waren, wie sie sich vielleicht anhören könnten.
Anna beneidete Sonja zudem ein wenig um einige Vorzüge, den sie
aus ihrer Sicht mit dem Status der "kleinen, lieben, süßen"
genießen würde und zwar im Umgang mit den Mitbewohnern sowie im
BB-Alltag. Eine Meinung, die Sonja so zu Recht nicht teilen
wollte. Würde nämlich der gesellschaftliche Umgang nicht
stimmen, würde das alleine schließlich auch nichts bringen - da
machte es sich Anna meiner Meinung nach etwas sehr einfach.
Doch sehr bald wurde klar, dass die Berlinerin dies im Vergleich
mit sich sah. Auch mal so ein klein Wenig umschwärmt zu werden
und hier und da mal zu knuddeln, dagegen hätte Anna auch nichts.
Für sie sei das alles viel komplizierter und schwieriger. Sonja
verstand "teilweise", verwies aber auf die
"zweiseitige Medaille", dass alles immer seine Vor- und
Nachteile hätte. Zu ihr kämen die Leute dort eher wenn sie Spaß
haben wollen und weniger um ein ernsthaftes Gespräch zu suchen,
was bei Anna wiederum eher der Fall wäre.
Vor Sonja, für die es wohl nicht viel nervigeres gab als, als
"junge 20-jährige die gewisse Situationen noch nicht
beurteilen könne" abgestempelt zu werden, stand ganz passend
wirklich noch ein langer "Marsch" bevor, um letztendlich
das Gegenteil beweisen zu können und wie weit ihre Talente
reichen und wie sie ihre Lebenserfahrung (Zitat Big Brother:
Sonja überrascht wieder einmal mit großer Lebenserfahrung)
und ihre Situationsbeurteilung einbringen können würde.
Doch um auf Vor- und Nachteile zurück zu kommen, es war in der
Tat nicht alles so rosig:
der Fokus auf sie war von Anfang an enorm groß, Vorurteile
stachen hervor, Kritiker schossen missgünstig oftmals mit großer
Klappe übers Ziel hinaus und suchten nach Fehlern. Ich als
Zuschauer konnte mich erinnern, dass ich eine Finalteilnahme
Sonjas, sollte
es so weiterlaufen, für so gut wie ausgeschlossen hielt.
- SOLLTE
-
Doch was ganz selten erwähnt wurde, wie viel purer Wille
eigentlich auch in ihr steckte, wenn sie ein Ziel, und sei es auch
nur ein Etappenziel, erreichen wollte, würde sie sowohl in
Matches als auch im Leben bei BB, alles bis aufs Letzte aus sich
herausholen, was irgendwo möglich ist
- Etappenziel um Etappenziel, Match für Match, Puzzlestück für
Puzzlestück würde noch klar werden,
wo ein Sonja-Wille ist da würde auch immer ein Weg sein, den sie
gewissenhaft und ehrlich weiterverfolgte.
Sollte sie tatsächlich hier und da einen kleinen
Vorteil im Haus gehabt haben, dann sehe ich den eher damit
verbunden, dass sie auch mit ihrer fröhlichen, teils verspielten,
sympathischen Art und ihrem Naturell für gute Laune sorgen konnte
und so etwas stärkt einfach auch die Gemeinschaft..
Das wird teilweise unterschätzt oder übersehen, die Stimmung
hoch zu halten, gehört aber zum Wichtigsten überhaupt,
wenn man schon möglicherweise 5 Monate lang
"eingesperrt" ist.
Warten wir ab, wie das alles weitergeht.

"Ich muss gehen, sonst schlaf ich ein"

Der Sonja-Wachbleib-Hebel-Verrenk-Griff ??? ;-)

UND JETZT ALLE: WIIIIIIR WO-LLEN - HÜPFEN - HÜPFEN - HÜPFEN
...... naja gut, dann nicht, man kanns ja mal versuchen.... :-)
Die letzten Kräfte wurden mobilisiert um die Augen irgendwie
offen zu behalten und wenn wir mal schauen:
alle waren müde, alle wollten schlafen, alle redeten nur noch um
nicht einzuschlafen, das KANN nur zu belanglosen Gesprächen führen
und so war es auch.
Schlecht nur, wenn es ausgerechnet die Statements waren, die noch
zwischen Sonja und dem herbeigesehnten "Betti gehen"
lagen und
wie es mal wieder so kommen musste, zog sich auch diese Wartezeit
noch laaaaange hin, bei 12 Bewohnern kein Wunder.
Püppi fand den Tag insgesamt "superdoof", der Streit
mit Basti schlug natürlich aufs Gemüt.
Doch nach ein paar Stunden Schlaf, würde am nächsten Tag, in neuer
alter Frische,
die Welt schon wieder anders aussehen....
BEEEEEESTIMMT :-)
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Zum Schluss noch ein Sonja-Zitat:
"Ich will jetzt endlich ins Bett, ich bin so müde ...
ich krieg schon ganz komische Augen...."

(aus dem Mai: DAS ..... sind komische Augen - und ein
lustiger Strumpf.
Erinnert mich an Fu, den lustigen Strumpfhund aus der 1.
Klasse *g* SERVUS :-)
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